K-Wert bei Immobilien

K-Wert bei Immobilien

Was ist der K-Wert?
Als K-Wert (Immobilien) wird der Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet. Dieser Wert gibt an, wie hoch die Wärmemenge ist, die in einer Stunde 1 m² des Hauses passiert, wenn die gegenüberliegende Seite 1 Grad Kelvin als Temperaturunterschied aufweist. Das klingt ziemlich kompliziert und ist tatsächlich nur von ausgebildeten Fachleuten zu berechnen.

So wird der K-Wert berechnet

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Die Maßeinheit für den K-Wert (Immobilien) ist W/m²K. Dabei steht das W für Watt und das K für Kelvin. Kelvin ist eine internationale Temperatureinheit, die die gleiche Skaleneinteilung hat wie Celsius, allerdings entsprechen 0 Grad Celsius 273,15 Grad Kelvin. Sollen Grad Celsius in Grad Kelvin umgerechnet werden, müssen die 273,15 dazu gerechnet werden.

Was bedeutet der K-Wert (Immobilien) für das Gebäude?
Der K-Wert (Immobilien) hat einen direkten Einfluss auf das Gebäude. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser ist das Haus gedämmt und um so hochwertiger sind die Dämmstoffe. Generell bezieht sich der K-Wert (Immobilien) nicht auf das komplette Gebäude, sondern immer nur auf eine bestimmte Bauteilkonstruktion. Das kann unter anderem die Dachkonstruktion sein, aber auch die Außenwandkonstruktion oder ein Raum. Bei dem K-Wert (Immobilien) spielt die Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Stoffe eine große Rolle. Beim Dach werden zum Beispiel die Sparren, die Dämmung, die Innenverkleidung oder andere konstruktive Baulichkeiten betrachtet. Die Berechnung des K-Wertes zeigt deutlich die Unterschiede bei den Materialien. So erreicht zum Beispiel eine 180 mm dicke Dämmschicht einen ähnlichen K-Wert (Immobilien) wie eine Zwischensparrendämmung mit einer Dicke von 200-220 mm. Ein Grund dafür liegt an den Holzsparren. Das Material Holz ist eine Wärmebrücke, die eine bessere Wärmeleitfähigkeit besitzt als jeder handelsübliche Dämmstoff. Das ist allerdings nicht positiv zu werten, denn über diese Wärmebrücke kann mehr Wärme nach außen gelangen als über eine gute Dämmschicht. Der Gesetzgeber hat inzwischen im Rahmen einer Wärmeschutzverordnung ein Mindestmaß an gesetzlich geforderten K-Werten festgelegt. Bei Neubauten darf dieser Wert nicht mehr unterschritten werden. Damit wird ein wichtiger Beitrag zum Schutz unserer Umwelt geleistet.